Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB)

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Mit Sarkasmus, Witz und moralischem Anspruch // 22.02.2019

Am 23. Februar jährt sich zum 120. Mal der Geburtstag Erich Kästners. Generationen von Kindern sind mit seinen Büchern aufgewachsen. Sie lasen „Das doppelte Lottchen“, „Emil und die Detektive“ und „Pünktchen und Anton“. Dabei war der weltberühmte Kinderbuchautor, der eigentlich Lehrer werden wollte, auch Essayist, Journalist, Lyriker, bissiger Satiriker und Romancier. In den 20er-Jahren der Weimarer Republik steigt er schnell als Schriftsteller und Drehbuchautor auf. 1933 sieht Kästner, wie die Nazis in Berlin seine Bücher verbrennen, unter anderem auch seinen 1931 veröffentlichten Großstadtroman „Fabian“, ein schillerndes Sittengemälde Berlins in der Zeit der Weimarer Republik.

Die Originalfassung dieses Romans, also die unzensierte und politischere Version, erschien 2013 unter dem Titel „Der Gang vor die Hunde“ im Atrium Verlag in Zürich. Die DZB übertrug dieses Werk in Brailleschrift. Neben vielen anderen Romanen von Erich Kästner ist es in der DZB in Brailleschrift (Bestellnummer 17701) und als Hörbuch ausleihbar.

 

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